WM-Qualifikation 2018: Österreich braucht einen Sieg gegen Serbien

By | 5. Oktober 2017

Die österreichische Nationalmannschaft trifft morgen Abend im Rahmen der WM-Qualifikation 2018 in Wien auf Serbien. Die ÖFB-Auswahl benötigt einen Sieg um nach wie vor noch minimale Hoffnungen mit Blick auf die WM 2018 zu haben. Doch selbst im Falle eines Erfolgs gegen Tabellenführer Serbien ist Österreich auf Schützenhilfe von Georgien und Moldawien angewiesen.

Zwei Spieltage vor Ende der WM-Qualifikation 2018 hat Österreich fünf Punkte Rückstand auf den zweiten Platz in der Gruppe D und benötigt ein echtes Fußballwunder um sich noch für die Playoffs zu qualifizieren. Kaum jemand glaubt ernsthaft daran, dass die ÖFB-Auswahl kommendes Jahr bei der WM 2018 in Russland dabei sein wird. Zu schwach hat sich das Team von Marcel Koller in den vergangenen Wochen und Monaten präsentiert. Der Schweizer wird nach der Qualifikation seinen Posten als österreichischer Nationaltrainer räumen. Ein Nachfolger ist bisher noch nicht bekannt.

Koller: Die WM-Qualifikation 2018 ist noch nicht zu Ende

Koller hat vor dem Spiel gegen Serbien betont, dass seine Mannschaft so lange kämpfen wird, so lange es noch theoretische Chancen auf eine Qualifikation geben würde. Um diese weiterhin auf recht zu erhalten benötigt Österreich zunächst einen Heimsieg morgen Abend gegen Tabellenführer Serbien, was schwierig genug sein wird. Daneben müssen auch Wales (gegen Georgien) und Irland (gegen Moldawien) patzen. Sollten Irland oder Wales ist der WM-Traum in Österreich endgültig beendet, unabhängig davon wie das Spiel zwischen Österreich und Serbien ausgeht.

Serbien kämpft um den Gruppensieg

Für die Gäste aus Serbien hat das Spiel einen deutlich höheren Stellenwert als für Österreich. Das Balkanland kämpft um den Gruppennsieg und damit um die direkte WM-Teilnahme. Mit einem Auswärtserfolg in Wien würden die Serben ihr WM-Ticket vorzeitig lösen. Das Hinspiel in Belgrad vor knapp einem Jahr konnte man mit 3:2 gewinnen. Mit drei Siegen aus drei direkten Duellen hat Serbien zu dem ganz klar die Nase vorne im direkten Vergleich.

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