Österreich startet in das Länderspiel-Jahr 2018

By | 20. März 2018
EM-Qualifikation 2016: Österreich gewinnt 2:1 gegen Moldawien

Foto: Tobias Klenze / Wikipedia

Die österreichische Nationalmannschaft bestreitet am kommenden Freitag im Wiener Ernst-Happel Stadion ihr erstes Länderspiel im neuen Jahr. Die ÖFB-Elf trifft auf im „Nachbarduell“ auf Slowenien. Nach zuletzt drei Siegen in Folge möchte Österreich seine Serie weiter ausbauen und natürlich mit einem Heimsieg in das neue Jahr starten.

Je näher die Fußball-Weltmeisterschaft rückt, umso größer dürfte bei den ÖFB-Fans der Frust sein, dass David Alaba & Co. diesen Sommer nicht an dem Turnier in Russland teilnehmen werden. Die Enttäuschung über die verpasste WM-Qualifikation dürfte sicherlich noch nicht ganz verschwunden sein, dennoch richten sich die Blicke beim Verband, aber auch bei den Spielern ganz klar nach vorne. Unmittelbar nach der WM 2018 in Russland, beginnt die UEFA Nations League und damit faktisch auch die EM-Qualifikation 2020, das große Ziel für Franco Foda und sein Team.

Foda steht zu seinem Wort

Vergangene Woche hat Österreichs Nationaltrainer Franco Foda sein Aufgebot für die beiden bevorstehenden Testspiele gegen Slowenien (23.3) und Luxemburg (27.3) bekannt gegeben. Wie zu erwarten war, hat der 51-jährige keinen radikalen Umbruch gestartet, dennoch finden sich unter den 24 Namen auch zwei neue Gesichter im ÖFB-Team: Salzburgs Xaver Schlager und Peter Zulj von Sturm Graz. Laut Foda gibt es noch viele junge, vielversprechende Spieler die derzeit noch in der U21 zum Einsatz kommen, die zukünftig aber sicherlich auch eine Rolle in der A-Nationalmannschaft spielen können: „Wir hatten die Qual der Wahl. Das Wichtigste war, die sportliche Qualität zu klären, das haben wir getan.“

Eigenen Aussagen zu Folge hatte Foda einen Pool von 40 bis 50 Spielern, mit dem er sich intensiver beschäftigt hat. Auch wenn die Bundesliga Prognose zuletzt nicht wirklich gut aussah, hat Foda seine Ankündigung wahr gemacht und gibt nun auch überzeugenden Akteuren aus der heimischen Bundesliga eine Chance im österreichischen Fußball-Nationalteam. Aber natürlich setzt der Teamchef auch auf etablierte Spieler, mit David Alaba, Martin Hinteregger, Sebastian Prödl und Stefan Ilsanker kehren vier Kräfte zurück, die das erste Länderspiel unter Foda im November gegen Uruguay (2:1) verletzungsbedingt verpasst hatten.

Nach dem positiven Start mit dem Sieg gegen Uruguay möchte Foda mit seinem Team gegen Slowenien direkt nachlegen. Auch den Test gegen Luxemburg wenige Tage später nimmt Foda sehr ernst: „Wir wollen flexibel sein, was das Spielsystem und die taktische Ausrichtung betrifft. Das wird der Schwerpunkt sein in diesen wenigen Tagen. Wir wollen jedes Spiel gewinnen.“

Mit Weltmeister Deutschland trifft man im Juni (2.6) bereits auf einen absoluten Spitzengegner und laut Foda könnte mit Brasilien (10.6) kurz darauf direkt der nächste Folgen: „Es ist so, dass es Verhandlungen gibt, aber noch nichts ist entschieden. Wenn es so sein sollte, dann werden wir das auch bekanntgeben.“ Die Selecao war zuletzt im November 2014 in Wien zu Gast. Damals unterlag die ÖFB-Auswahl unter Marcel Koller mit 1:2.

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