Machbares Los für das ÖFB-Team in der EM-Qualifikation 2020

By | 11. Dezember 2018
Machbares Los für das ÖFB-Team in der EM-Qualifikation 2020

Alizada Studios / Shutterstock.com

Nach der verpassten WM-Qualifikation möchte die österreichische Nationalmannschaft bei der EM 2020 wieder mit von der Partie sein. Bei der Auslosung der EM-Qualifikation Anfang Dezember hatte das Team von Franco Foda durchaus Glück. David Alaba & Co. treffen in der Gruppe G auf Polen, Israel, Slowenien, Mazedonien und Lettland. Die beiden Erstplatzierten sichern sich das direkte Ticket für die EM-Endrunde. Rein objektiv betrachtet haben Österreich und Polen die besten Chancen dieses Ziel zu erreichen.

Nach der UEFA Nations League ist vor der EM-Qualifikation 2020. Auch wenn die Enttäuschung über den verpassten Playoff-Einzug und Aufstieg in der Nationen Liga sicherlich bei dem einem oder anderem ÖFB-Fan noch vorhanden sein dürfte, ist die Vorfreude der Fussballfans auf die EM-Qualifikation 2020 sicherlich größer. Vor wenigen Tagen fand die Auslosung der EM-Quali statt und Österreich hat durchaus eine machbare Gruppe erwischt.

Österreich und Polen gehen als Favoriten in die EM-Qualifikation 2020

Die Mannschaft von Franco Foda landete in der 6er Gruppe G und bekommt es dort mit Polen, Israel, Slowenien, Mazedonien und Lettland. 10Bet Sportwetten sind Österreich als einen der Favoriten in Sachen direkte EM-Quali. Auf den ersten Blick scheinen diese Teams durchaus lösbare Aufgaben zu sein für die Alpenkicker. Polen ist offiziell der Gruppenkopf, man hätte es aber durchaus schlimmer erwischen können mit Teams wie Frankreich, Belgien, Italien oder Spanien. Am Ende ist es „nur“ Polen geworden, die zwar eine Top-Mannschaft haben mit Superstar Robert Lewandowski, dennoch kann Österreich sicherlich auf Augenhöhe mit den EURO-Gastgebern von 2012 agieren.

Slowenien, Mazedonien, Israel und Lettland gehören sicherlich nicht zur europäischen Top-Elite, sind aber dennoch alles andere als Laufkundschaft. Auch in diesen Spielen wird sich Österreich „strecken müssen und darf sich vor allem zu Hause keine Patzer erlauben.

Nationaltrainer Foda zeigte sich nach der Auslosung im irischen Dublin durchaus zufrieden. Der Respekt ist aber dennoch groß, vor allen Gegnern: „Es ist eine sehr spannende, ausgeglichene Gruppe. Ich habe aber auch schon vor der Auslosung gesagt, dass wir es nehmen, wie es kommt. Wir freuen uns auf alle Spiele, es ist alles möglich und wenn du dich qualifizieren willst, musst du den ersten oder zweiten Platz belegen. Heutzutage darf man keinen Gegner auf die leichte Schulter nehmen.“

Auch ÖFB-Präsident Leo Windtner sieht durchaus gute Chancen, dass David Alaba & Co. nach 2016 erneut an einer EM-Endrunde teilnehmen werden: „Es gibt bei einer Qualifikation keine leichte Gruppe. Unsere Gruppe ist sportlich machbar, wenn es uns gelingt, unser Potenzial abzurufen.“

Wiedersehen mit ÖFB-Rekordspieler Andreas Herzog

Das interessanteste Duell werden sicherlich die beiden Spiele gegen Israel sein, denn auf der Trainerbank der Blau-Weißen sitzt ein alter Bekannter. Ex-ÖFB-Nationalspieler Andreas Herzog ist seit vergangenen Sommer israelischer Nationaltrainer un das durchaus erfolgreich. In der Nations-League hat dieser nur knapp den Gruppensieg und damit den Aufstieg in die Liga B verpasst. Neben Herzog sind beim israelischen Verband auch Willi Ruttensteiner als Sportdirektor und Klaus Lindenberger als Tormanntrainer tätig.

Das österreichische Nationalteam wird den Auftakt in die EM-Qualifikation 2020 am Donnerstag, den 21. März 2019 um 20.45 Uhr gegen Polen im Wiener Ernst-Happel-Stadion bestreiten. Die Spielorte für die weiteren Heimspiele der ÖFB-Auswahl gegen Slowenien (Freitag, 7. Juni 2019, 20.45 Uhr), Lettland (Freitag, 6. September 2019, 20.45 Uhr), Israel (Donnerstag, 10. Oktober 2019, 20.45 Uhr) und Mazedonien (Samstag, 16. November 2019, 20.45 Uhr) sind stand heute noch unbekannt und werden Anfang 2019 bekannt gegeben.

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