Zwei HSV-Spieler träumen von der EM

By | 24. Februar 2020

Am 14. Juni 2020 ertönt der Anpfiff für das erste Spiel der österreichischen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft. Dann könnten auch zwei Spieler des Hamburger SV auf dem Platz stehen: Lukas Hinterseer (28) und Louis Schaub (25). Beide Akteure dürfen sich durchaus berechtigte Hoffnungen auf einen Platz im Kader von Nationaltrainer Franco Foda (53) machen.

Grund zum Jubeln haben beide vielleicht schon einen Monat zuvor, denn dann könnte der HSV gegen den SV Sandhausen die lang ersehnte Rückkehr in die Fußballbundesliga feiern. Hinterseer und Schaub hoffen jedoch, ihren wohlverdienten Sommerurlaub noch ein wenig verschieben zu müssen, da beide mit Österreich zur Euro 2020 fahren wollen.

Dort warten mit den Niederlanden, der Ukraine sowie einem Play-off-Qualifikanten durchaus ambitionierte Gegner auf die Mannen von Franco Foda. Sie werden versuchen, die Alpenrepublik erstmals seit 1964 wieder in das Achtelfinale einer Fußball-EM zu schießen. Seitdem scheiterte das ÖFB-Team spätestens in der Vorrunde. Wer eine entsprechende EM-Wette platzieren sollte, findet den passenden Wettanbieter bei Wettformat.

Vom Können der beiden HSV-Kicker überzeugte sich Fodas Assistent Thomas Kristl beim 2:0-Sieg der Hanseaten über den Karlsruher SC. Während Hinterseer einen Doppelpack schnürte, bot Schaub eine eher durchschnittliche Vorstellung, hatte jedoch auch Pech mit zwei Lattentreffern.

Ob beide gut genug für den 23 Mann starken ÖFB-Kader sind, wird sich im Laufe der Rückrunde zeigen. Die Konkurrenz ist jedoch groß, da nach Aussage von Franco Foda bis zu 40 Spieler für die Euro 2020 in Frage kämen. Um sich von deren Leistungsfähigkeit zu überzeugen, sind Foda und sein Trainerteam nahezu an jedem Wochenende europaweit unterwegs. So führte der Weg seines Assistenten Kristl nach Hamburg. Doch schon bald werde er die HSV-Kandidaten selbst beobachten, gab der Nationalcoach bekannt.

Hinterseer und Schaub, die 19 bzw. 14 Mal für ihre Heimat aufliefen, zählen nach Ansicht Fodas definitiv zu den Spielern, die zur EM reisen könnten. Beide müssten jedoch in den nächsten Monaten im Verein gute Leistungen zeigen, erklärte der gebürtige Mainzer, der seit November 2017 Trainer der österreichischen Nationalmannschaft ist. Diese seien die besten Argumente für eine Nominierung, so Foda.

Ende März trifft Österreich auf die Wales und die Türkei. Wer dann dabei sei, habe gute Chancen auf eine Teilnahme an der Euro, meinte Schaub. Seit seinem Wechsel vom 1. FC Köln zum HSV blüht der 25-Jährige förmlich auf. Er steht wieder regelmäßig auf dem Platz und konnte bereits eine Torvorlage verbuchen. Die Formkurve von Hinterseer zeigt ebenfalls nach oben. So traf er in den letzten fünf Partien fünfmal. Nicht die schlechtesten Argumente für die EM.

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